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Mechanische Armbanduhr im Winter

Hält meine Armbanduhr die Kälte im Winter aus? Auf was muss ich bei kalten Temperaturen achten?

Trotz der zunehmenden Digitalisierung sind mechanische Armbanduhren immer noch weit verbreitet. Im Moment geht der Trend sogar zurück zum hochwertigen Zeitmesser, der mit einem mechanischen Uhrwerk arbeitet. Modellabhängig handelt es sich bei vielen Uhrwerken um technische Meisterleistungen, die dazu noch mit einer langen Lebensdauer punkten. Allerdings können widrige Wetterlagen eine große Herausforderung für Armbanduhren darstellen. Deshalb sind im Hinblick auf eisige Minusgrade wintertaugliche Merkmale bei den Zeitmessern maßgeblich. So erhalten Sie eine Uhr, die das ganze Jahr über sowie an Orten mit extremen Temperaturschwankungen funktioniert und stets die genaue Uhrzeit anzeigt.

Der Einfluss von tiefen Minustemperaturen auf Armbanduhren

Generell zeichnen sich mechanische Armbanduhren sowohl durch Qualität als auch durch ihre Eleganz aus. Jedoch sind die Zeitmesser im Winter bei Eis und Schnee ganz anderen Belastungen ausgesetzt als im normalen Alltagsleben. Deshalb sollten Sie sich bei der Auswahl des passenden Modells sehr genau überlegen, bei welchen Bedingungen die Uhr zum Einsatz kommt. Des Weiteren spielen die integrierten Funktionen eine wichtige Rolle. Wenn Sie eine herausfordernde Wintersportart ausüben oder einer beruflichen Tätigkeit in der Wintersaison nachgehen, erweisen sich zusätzliche Features als sinnvoll. Dazu gehören unter anderem die folgenden Funktionen:

  • Höhenmesser
  • Navigationsfunktion
  • Potente Beleuchtung
  • Thermometer-Anzeige

Zahlreiche mechanische Armbanduhren sind ursprünglich für den professionellen Gebrauch wie die Luftrettung entwickelt worden. Deswegen verfügen diese Modelle über spezielle Merkmale, die sich als hilfreich in vielen Lebenslagen erweisen können.

Beständigkeit gegen eisige Temperaturwerte

Ob mechanische Armbanduhren sehr kalte Temperaturen vertragen, ist von dem eingebauten Uhrwerk abhängig. Generell dehnen sich die einzelnen Bestandteile des Uhrwerks entweder aus oder ziehen sich zusammen, abhängig von der jeweiligen Außentemperatur. In diesem Zusammenhang reagieren Quarzwerke viel empfindlicher auf eisige Minusgrade, sie verfügen nur zwischen 5° C bis 35° C über eine optimale Genauigkeit. Solange Sie den Zeitmesser eng an Ihrem Handgelenk tragen, hält die Körpertemperatur ihn ausreichend warm. Falls die Uhr sich aber über der Kleidung befindet, kühlt sie durch die kalte Außentemperatur recht schnell ab. Das kann zum Beispiel bei Wandertouren für die dauerhafte Kontrolle der Höhe passieren. Deswegen ist die Verwendung von kälteunempfindlichen Bestandteilen bei mechanischen Armbanduhren ausschlaggebend. Damit werden die Zeitmesser nicht durch niedrige Temperaturwerte negativ beeinflusst, sodass dem Nutzer eine einwandfreie Funktionsweise garantiert ist. Dank widerstandsfähiger Metalle und kältebeständiger Öle werden die Uhren resistenter gegen winterliche Wetterlagen. Besonders robuste Modelle geben selbst bei Minustemperaturen im zweistelligen Bereich noch eine akkurate Auskunft über die Uhrzeit. Außerdem können Sie weiterhin alle Features ohne Probleme nutzen.

Auf wasserdichte Eigenschaften achten

In den Wintermonaten ist es nicht nur kalt, sondern durch starken Regen oder häufige Schneefälle sehr nass. So kann es schnell passieren, dass sich Wasser im Bereich der Handgelenke ansammelt. Beim Bergsteigen, Skifahren oder Snowboarden gelangt häufig Schnee unter die Kleidung und fängt an zu schmelzen. Wenn Sie sich oft und länger draußen aufhalten, sollte die Armbanduhr deswegen nicht nur wasserabweisend, sondern komplett wasserdicht sein. Bei extremen Sportarten wie Eistauchen ist dazu noch die Tauchtiefe entscheidend, welche mit einer höheren Wasserdichte einhergeht. Für diese Bereiche gibt es ein breitgefächertes Spektrum an Taucheruhren im Angebot, die diesen speziellen Anforderungen entsprechen.

Die Relevanz von stoßsicheren und kratzfesten Merkmalen

Im Grunde sind mechanische Uhrwerke sehr empfindliche Vorrichtungen. Deswegen haben Uhrenhersteller neue Technologien entwickelt, um die Zeitmesser vor Stößen und Schlägen zu schützen. Falls Sie Ihre Armbanduhr beim Wintersport tragen, sind Stürze ein potentielles Risiko, welches nicht zu unterschätzen ist. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass das Uhrwerk über einen gesonderten Schutzmechanismus verfügt. Des Weiteren hat sich diesbezüglich der Einbau von Saphirglas bewährt, da es besonders kratzfest ist. Wenn Kratzer auf dem Gehäuse entstehen, lassen sich diese durch Abschleifen leicht entfernen. So können Sie die Uhrzeit immer wieder gut ablesen.

Moderne Temperaturassistenz-Technologie

Wer beruflich oder privat Expeditionen in arktische oder antarktische Regionen unternimmt, muss im Winter mit extrem tiefen Minusgraden rechnen. Dazu gehören nicht nur der Nord- und der Südpol, auch in Alaska, Finnland, Grönland, Island, Kanada, Norwegen, Schweden und Sibirien können die Temperaturwerte stark herabsinken. Deswegen bieten bestimmte Uhrenhersteller strapazierfähige Spezialuhren an, welche über eine Funktionssicherheit von - 45° C bis + 80° C verfügen. In diesem Zusammenhang hängt die permanente Ganggenauigkeit des Uhrwerks wesentlich von der Schmierung aller beweglichen Teile ab. Damit die korrekte Funktionsweise der Zeitanzeige im Angesicht von harten Bedingungen weiterhin gewährleistet ist, sind komprimierte Öle mit einer alterungsbeständigen Schmierung erforderlich.

Die Bedeutung der Maßtoleranzauswahl

Als schützende Maßnahme reicht die alleinige Schmierung der Uhrwerke mit Öl im Winter nicht aus. Genauso wichtig ist die Maßtoleranzauswahl der Bestandteile. Da im Uhrwerk viele verschiedene Werkstoffe eingebaut sind, zeigt sich im Hinblick auf die Temperaturausdehnung eine unterschiedliche Verhaltensweise. Wenn das gesamte Uhrwerk auskühlt, verändern im Anschluss gewisse Bauteile ihre Abmessungen, wobei das Ausmaß enorm differenzieren kann. Außerdem dehnen sich einige Bestandteile schneller beziehungsweise langsamer aus als andere. Deshalb kann es bei extrem kalten Temperaturen zu Störungen bei der Funktionsweise kommen, weil die Werkteile nicht mehr in ihren Dimensionen präzise aufeinander abgestimmt sind. Aus diesem Grund werden bei mechanischen Spezialuhren nur Werkstoffe verwendet, die sich bei kalten Temperaturen nur minimal oder gar nicht verändern. Um diesen negativen Effekt zu überprüfen, werden die Zeitmesser im Klimaschrank mit simulierten Temperaturbereichen aufbewahrt. Jedes Uhrenmodell muss im Rahmen dieser herausfordernden Qualitätskontrolle weiterhin einwandfrei funktionieren.

Zusätzliche Funktionen für den winterlichen Einsatz

Wer im Winter in abgelegenen Regionen ohne Handyempfang unterwegs, kann sich weiterhin auf seine Uhr verlassen. Hochfunktionale Armbanduhren verfügen über Altimeter und Barometer, um Höhe und Luftdruck zu messen. Praktisch ist ein integrierter Kompass, welcher bei der Orientierung in schneeverwehten Landschaften eine große Hilfe leistet. Sinnvoll sind ebenfalls Azimut, Hintergrundbeleuchtung, Regattafunktion und Timer, um stets die Kontrolle zu behalten. Dank nachleuchtender Indizes lässt sich die Uhrzeit selbst bei schlechten Wetterbedingungen noch gut abgelesen. Beim Eistauchen sind wasserdichte Charakteristiken bis zu einer Tauchtiefe von 300 m entscheidend. Hilfreich ist auch eine variable Schließe, mit der Sie das Armband schnell und einfach um einige Zentimeter verlängern können. So passt die Uhr perfekt über die Wintersportbekleidung oder über den Taucheranzug. Mit einer gesonderten Trockenhaltetechnik beschlägt der Zeitmesser nicht durch die Feuchtigkeit in der Luft. Integrierte Antennensysteme können Ihnen das Leben im Notfall retten. Bei der Aktivierung wird auf zwei Frequenzen ein Notruf ausgesendet, um Suchtrupps die genaue Ortung zu ermöglichen.