Automatikuhr

Bei der Automatikuhr ist der automatische Aufzug eine vielgeliebte Komplikation, er befreit uns vom lästigen Aufziehen der Uhr.

Eine Uhr muss man immer wieder aufziehen, damit sie nicht stehenbleibt. Wenn die Uhr einmal stehengeblieben ist, erfüllt sie Ihren Zweck nicht mehr, das Ablesen der Uhrzeit. Jeder, der schon einmal vergessen hat seine mechanische Armbanduhr aufzuziehen, der weiß wovon wir sprechen. Es gibt nichts lästigeres, als auf die Uhr zu sehen, um festzustellen, dass diese inzwischen stehen geblieben ist. Für genau diesen Zweck wurde die Komplikation "automatischer Aufzug" erfunden, man spricht auch von einer Automatikuhr. Dabei dreht sich ein Zentralrotor, welcher mit einem Wechselgetriebe versehen ist, sich hin und her.

Dieser Rotor zieht durch sein hin- und herdrehen die Feder in der Uhr auf. Man erspart sich das händische Aufziehen, weil es eben "automatisch" geht. Damit sich der Rotor jedoch dreht, muß sich die Uhr bewegen, den nur durch die Veränderung der Lage der Uhr, wirkt die Schwerkraft auf den Rotor und bewirkt eine Bewegung bzw. eine Drehung. Sie erkennen gleich den Haken an der Sache. Eine Automatikuhr ist nur in Bewegung, wenn Sie getragen wird. Durch die Bewegung Ihrer Hand bzw. Ihres Handgelenks bewegt sich die Armbanduhr mit. Wenn diese jedoch zu Hause im Safe oder in der Schublade liegt, wird sie nicht bewegt und wird trotz automatischem Aufzug stehen bleiben. Da man meist bei den edleren Stücken eine Automatikuhr besitzt wird das zum Handicap. Die teureren Uhren lässt man gerne zu Hause liegen und trägt diese nur zu besonderen Anlässen. Das ist aber nicht im Sinne des Erfinders der Automatikuhr. Es wurden zwar für genau diesen Zweck Uhrenbeweger erfunden. Dazu aber anderer Stelle.